Wald der Wunder

By Feli_Cia, 2. September 2017

Rezension zu „Wald der Wunder“
von J.Vellguth
CreateSpace Independent Publishing Plattform

Eine Fantasy Romance

Hi, ich bin es mal wieder! Natürlich mit einem Buch. Es heißt: „Wald der Wunder“ und ist von der Autorin Jacqueline Vellguth:

Die junge Lea hat von ihrem Chef den Auftrag, seine alte Blockhütte auf Vordermann zu bringen, angenommen. So kommt es, dass sie sich, auf der Suche nach besagter Blockhütte, mitten im Schwarzwald wiederfindet. Angeblich ist die Hütte gar nicht so versteckt und über einen Trampelpfad soll man sie leicht erreichen können. Doch da ist Lea rasch anderer Meinung. Da ist kein Trampelpfad und die Hütte ist auch ziemlich weit im Wald. Und dabei kann Lea die freie Natur doch gar nicht leiden. Mit Natur verbindet sie Matsch, viel Dreck und eine Menge Ungeziefer.
Weil sie während ihrer Suche nach der Hütte sich so sehr selbst bemitleidet, bemerkt sie gar nicht ihren heimlichen Beobachter …

Der Wassergeist Fynn liebt sein Leben in der Natur und mit dem Leben der Menschen kann er nichts anfangen, doch zugleich faszinieren sie ihn. Nicht wegen ihre Art die Natur zu zerstören, Tiere zum Spaß zu töten oder ihrer Millionen anderer Fehler. Nein, er ist fasziniert von deren Musik und Geschichten.
Doch vor vielen Jahren hat er den kleinen Bach, der aus seiner Quelle entsprang, austrocknen lassen. Jetzt lebt er nur noch an der Quelle und zu selten kommen ein paar Wanderer vorbei, deren Geschichten er lauschen kann.

Als er nun den Lärm hört, der nur von einem dummen Menschen stammen kann, kann er nicht widerstehen, sich in einen Menschen zu verwandeln und das menschliche Wesen zu beobachten.

Als Lea endlich das alte Haus gefunden hat, ist sie geschockt über den schlechten Zustand. Wenigstens ein Toilette und eine Dusche sind vorhanden. Als sie den Wasserhahn am Waschbecken aufdrehen will, kommt jedoch kein Wasser raus. Sie verlässt dass Haus und geht auf die Suche, nach dem Geräteschuppen, wo der Generator für die Stromversorgung und das warme Wasser sein soll. Als sie ihn endlich findet, musste sie feststellen, dass in der Tonne für das Wasser ein Loch ist. Also macht sie sich auf die Suche, nach der Quelle, von der ihr, ihr Chef erzählt hat.
An der Quelle angekommen sieht sie ein kleines, neugieriges Eichhörnchen. Langsam kommt es auf sie zu, doch als Lea sich bewegt erschreckt es und fällt in die Quelle und wird von einem starken Sog erfasst, dass es tief in die Quelle zerrt. Lea überlegt nicht lange und versucht es aus dem Wasser zu ziehen und fällt jedoch selber hinein. Immer tiefer wird sie hinein gezogen. In ihrer Verzweiflung greift sie nach dem Eichhörnchen und sie weiß sie wird ertrinken. Doch dann greift jemand nach ihrer Hand…

Ich habe den Roman während ich im Urlaub war gelesen. Es war sehr Spannend. In dem Buch geht es viel um die Umwelt und wie wir Menschen die Natur falsch verstehen und wie wir uns von ihr abgewandt haben. Es regt einen zum Nachdenken an.
Das Schicksal von Fynn und Lea ist sehr spannend, besonders wie sich ihre Leben miteinander verbinden. Sie lernen auch gegenseitig von einander: Fynn lernt viel über die Menschen und ihren Wunsch, nach einem Sorglosen Leben und was Liebe ist. Lea lernt, die Magie der Natur kennen und, dass sie nicht nur schlecht ist, sondern auch sehr schön und inspirierend sein kann. Mit anderen Worten: Sie lernt, die Natur zu lieben.

Dieser Roman ist sehr fesselnd und bis zur letzten Seite spannend.
Ich hoffe, ich konnte euch wieder für ein Buch begeistern.

Eure Feli

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