Matt Haig

Echo Boy

By Feli_Cia, 15. Februar 2017

Rezension zu „Echo Boy
von Matt Haig
dtv

„Was heißt es, ein Mensch zu sein?“

Hi,
ich habe heute eine neue Rezension für euch. Sorry, dass ich in letzter Zeit nichts mehr geschrieben habe, aber ich hatte mit der Schule viel zu tun. Heute gibt’s eine Rezension zu „Echo Boy“. Dieser Roman wurde von Matt Haig geschrieben und ist bei dtv erschienen.

Die Story spielt weit in der Zukunft. Die Erde hat sich von den Umweltkatastrophen und einem Krieg erholt. Die Menschen haben neue Roboter und Echos (Enhanced Computerized Humanoid Organism) entwickelt, die ihnen jede Arbeit abnehmen. Diese Echos sind Maschinen, die aussehen wie Menschen. Man kann sie nur dadurch von Menschen unterscheiden, dass sie keine Emotionen oder Schmerzen empfinden und zu Perfekt aussehen. Die Echos werden von den Firmen Sempura und Castle Industries hergestellt. Beide Firmen sind Konkurrenten.

Die 15jährige Audrey Castle ist die Tochter von dem berühmten Journalisten und Aktivisten Leo Castle und die Nichte von Alex Castle, dem Besitzer der Castle Industries. Ihr Vater, Leo Castle, ist gegen die Herstellung von Echos. Er ist der Meinung, da sie so stark und intelligent sind, dass, wenn sie sich weiter entwickeln würden, ein Krieg ausbrechen könnte. Die Besitzer der Echos werden oft auch depressiv, da die Echos ihnen jegliche Arbeit abnehmen.
Durch einen schlimmen Autounfall wurden Leons Beine gelähmt, aber durch die gute Medizin und OPs, die es nun gibt, konnte sie gerettet werden. Das Einzige, was von der Lähmung übriggeblieben ist, sind starke Schmerzen. Audreys Mutter bestand daher darauf einen Echo zu kaufen, der sich um Leo kümmert und ihre Tochter unterrichtet. Der Echo heißt Alissa, doch durch eine Fehlfunktion, tötet sie Audreys Eltern und Audrey muss fliehen. Ihr Onkel Alex nimmt sie bei sich auf und verlangt, dass sie bei einer Pressekonferenz sich dazu äußert, was geschehen ist. Auch will er, dass sie erklärt, wie sehr sie Echos hasst. (Natürlich nur die von Sempura, wäre ja sonst schlecht für seine Firma, Castle Industries).
In Alex‘ großen Villa leben unzählige Echo Prototypen. Einer von ihnen ist Daniel. Er scheint eine Fehlfunktion zu haben, da er sich zu Audrey hingezogen fühlt, obwohl das eigentlich nicht sein kann und darf. Hinzu kommt noch, dass er sich seinen Befehlen widersetzen kann.

Audrey ist noch immer nicht außer Gefahr aber Daniel will sie beschützten…

Ich hoffe, ich konnte euch neugierig auf das Buch machen, da es mir eigentlich sehr gut gefallen hat. Im Laufe des Romans gab es immer wieder kleinere spannende Stellen, wie zum Beispiel der Mord an Audreys Eltern durch Alissa. Die neuen Techniken, die es dort geben soll, sind meiner Meinung nach, super erklärt und beschrieben. Oft ging es auch darum, ab wann man einen Echo als menschlich bezeichnen kann (wenn er Emotionen hat, selbst denken kann, Schmerzen spürt?) Die Perspektivwechsel zwischen Audrey und Daniel finde ich toll.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Ich war etwas enttäuscht, da am Ende des Romans nicht wirklich Spannung aufkam. Den vermeintlichen Höhepunkt der Story fand ich nicht besonders fesselnd und zu kurz. Es gab keinen richtigen Schluss. Auf der letzten Seite dachte ich nur: „War es das jetzt schon?“ Der Schluss hat sich mehr nach dem Ende eines Buches aus einer mehrteiligen Buchreihe angehört.

Viel Spaß mit dem Buch

Eure Feli <3.

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